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#1

Jetzt schlägt's dreizehn

in Heilbronn 04.12.2009 01:32
von AD • 20 Beiträge

75.000 Euro eingespart, 1, 6 Millionen Steuergelder verplempert. Welch grandiose Rechnung macht da unsere erste Finanzexpertin der Stadt auf?
Wie viele Jahre hätte man bei dieser Milchmädchenrechnung die Linie 12 wie bisher weiterlaufen lassen können, statt nun die ohnhin schon geplagten Bürger im Westen der Stadt weiter mit derartigen Entscheidungen zu schikanieren.
Rechnet man das Defizit der Verkehrsbetriebe auf alle Linien um, so müßten vor der alten Linie 12 längst alle anderen Linien eingestellt worden sein.
Un vergessen wir nicht:
Eine einzige Linie der Stadtbahn kostet den Heilbronner Steuerzahler heute schon mehr Geld, als die gesamten Verkehrsbetriebe zusammen.
Dabei wurde diese nicht für den Nahverkehr beschlossen, sondern für vden Regionalverkehr.
Nicht umsonst protestieren jetzt über 500 Anwohner gegen diese bürgerfeindlichste Maßnahme des Jahres.
Siehe http://www.pro-heilbronn.de


zuletzt bearbeitet 10.01.2010 19:02 | nach oben springen

#2

RE: Jetzt schlägt's dreizehn

in Heilbronn 21.12.2009 23:32
von JeDi
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Ich weiß ja nicht, in welcher Scheinwelt sie leben - aber haben sie sich einmal die Auslastung der Linie 12 angeschaut? Sind sie danach zu den zahlreich vorhandenen Stadtbahnhaltepunkten gegangen und haben dort die Fahrgäste gezählt? Offensichtlich nicht! Der Kleinbus ist hier wirklich das Mittel der Wahl - oder gleich die kompletteinstellung. Für eine Hand voll Fahrgäste, die ohnehin (dank Schwerbehindertenwertmarke) nahezu gratis fahren eine eigene Buslinie audrecht erhalten muss ja auch nicht sein! DAS ist Steuergeldverschwendung. Hingegen ist die ganze Stadtbahn Heilbronn eine Erfolgsgeschichte! Die Zugzahlen wurden gegenüber dem letzten DB-Jahr (17 Züge pro Richtung an Mo-Fr) etwas mehr als Verdoppelt (auf 40 Züge/Richtung an Mo-Fr); die Fahrgastzahlen wurden jedoch fast versiebenfacht (von 1725 auf 11800 täglich).
Derartiges populistisches geplänkel zeugt doch nur von absoluter Ahnungslosigkeit. Schade, dass man sie bei der letzten Kommunalwahl nur um einen Sitz und nicht in die Bedeutungslosigkeit reduziert hat.
Okay, so hab ich immer was zu lachen!

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#3

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 23.12.2009 15:22
von Der nachdenkliche Nahverkehr
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Wieder einmal nur das übliche populistische, aber weitgehend hintergrundbefreite Gebahren von PRO Heilbronn. Sollte Ihre Vereinigung nicht besser Contra Heilbronn heißen, so oft wie Sie gegen alles und jeden sind ? So war es auch in diesem Fall wieder, weil bei einem Feindbild wie der höchst erfolgreichen und lobenswerten Stadtbahn eben in den Augen der um PRO Heilbronn gruppierten Gegenerschar eben nicht sein kann, was nach der eigenen Ideologie nicht sein darf, wurde losgezetert.

Auch für mich, der den Nahverkehr (Stadtbahn & Bus) in Heilbronn täglich in weitem Umfang nutzt - und wieso bin ich dabei eigentlich noch nie den Stadträten von PRO Heilbronn begegnet, wenn sie doch bürgernah sein wollen und mitreden möchten ? - ist die jetzige Form der Haselter-Bedienung mit der Kleinbuslinie 13 eine der aktuell bestehenden Nachfrage angemessene Form. In wie weit dieses Angebot erhalten bleibt, wenn es anscheinend so überlebenswichtig ist [i](wobei für mich, sollte ich in diesem Teil Böckingens zu tun haben, immer die Stadtbahn das bessere und schnellere Verkehrsmittel bleiben wird)[/i], haben die protestierenden Anwohner doch selbst in der Hand. Stimmen Sie mit Ihrer Fahrkarte ab ! Nutzen Sie den Bus ! Sollten die Fahrten der Linie 13 regelmäßig deutlich überfüllt sein, wird es eher nicht an den SWH-Verkehrsbetrieben scheitern, einen größeren Bus oder einen dichteren Takt zu fahren. Wenn es natürlich, wie "erfahren" stadtauswärts bei 3 Fahrgästen bleibt, von denen 2 noch bis zur Grünewaldschule aussteigen ... ja dann muß man sich allerdings wirklich fragen, ob man die Mittel für die Linie 13 nicht anderswo für (nachgefragte) Taktverdichter sinnvoller ausgeben kann.

Fazit meinerseits: Das beim Stadtbus in Heilbronn noch Verbesserungspotential in teilweise erheblicher Höhe vorhanden ist, wäre ein Thema für den Gemeinderat. Allerdings nur dann, wenn dies ohne Scheuklappen gegenüber anderen Verkehrsträgern passiert und zielführend hin zur Verbesserung ist. Kommen Sie selbst auf Ideen oder braucht es Vorschläge ?

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#4

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 10.01.2010 19:16
von Bürger
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So ein Quatsch. Gottseidank gibt es Pro HN. Der Rest von der Heilbronner Schickeria kümmert sich doch einen Kuhfladen um die Sorgen der Bürger. Hier merkt doch der Dümmste, daß es sich um Insiderschreiber handelt. wahrscheinlich zweimal um denselben.

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#5

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 10.01.2010 22:34
von AD • 20 Beiträge

Rund 550 Betroffene und deren Familien sehen das offensichtlich ganz anders als jene, die ein fundamentales Interesse an dieser bürgerfeindlichen Entscheidung haben.
Klartext: Wenn es um die Schönung der Stadtbus-Bilanz gehen soll, müßten wohl viele andere Linien vor der Haselter-Linie eingestellt werden, denn diese produzieren in erster Linie das Defizit.
Das jährliche Defizit der Verkehrsbetriebe beträgt mit 9 Hauptlinien über 5 Millionen Euro - also umgerechnet pro Linie rd. 500.000 Euro. Und da will man den Bürgern weismachen, daß die vergleichsweise lächerlichen 75.000 Euro, die man bei der Haselter-Linie einsparen will, nun der große Wurf sind?
- Nein, es geht um die Vertuschung gravierender politischer Fehlentscheidungen durch die dafür teils hochbezahlten Verantwortlichen, die durch eine solche Einsparung das Riesendefizit zu Lasten der Heilbronner Bürger, das eine einzige (!) Stadtbahnlinie verursacht, gemindert werden soll. Diese eine Linie kostet uns Bürger bereits mehr als das gesamte Stadtbusnetz!
- Dazu kommt die völlige Fehlplanung der Stadtbahnhaltestellen. Wäre der Haltepunkt Berufsschule nämlich statt 200 Meter östlich der Berufsschule 200 Meter westlich davon gebaut worden, gäbe es diese Diskussion nicht.
Aber dies wurde trotz deutlichen Hinweisen aus politisch-ideologischen Gründen bewußt so entschieden, schließlich kommt nach der Unfehlbarkeit des Papstes gleich die Unfehlbarkeit der Heilbronner Verwaltungsspitze und die der üblichen Gemeinderatsmehrheit..
Nun hilft alles Schönreden durch diese Versager nichts - sie sind und bleiben dafür verantwortlich. Müßten sie für den Schaden aufkommen, sähe manche Entscheidung anders aus.

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#6

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 10.01.2010 23:54
von JeDi • 2 Beiträge

Sind sie hier in irgendeiner Form auf meine Anmerkungen und die des "nachdenklichen Stromrichters" eingegangen?

Aber ich will ja nicht nur meckern:

Zitat
Rund 550 Betroffene und deren Familien sehen das offensichtlich ganz anders als jene, die ein fundamentales Interesse an dieser bürgerfeindlichen Entscheidung haben.



Ich habe kein Interesse an einer Entscheidung, die gegen irgendjemanden geht! Mit der Stadtbahn und der Linie 13 wurde ein ausgezeichnetes und am tatsächlichen Bedarf orientiertes Ersatzangebot für die Linie 12 geschaffen. Meiner Beobachtung zufolge reicht der eingesetzte Kleinbus jedenfals völlig aus.

Zitat
Klartext: Wenn es um die Schönung der Stadtbus-Bilanz gehen soll, müßten wohl viele andere Linien vor der Haselter-Linie eingestellt werden, denn diese produzieren in erster Linie das Defizit.



Sagen sie doch mal konkret, welche! Die Linie 12 in ihrem Abschnitt östlich der Grünewaldschule gehörte definitiv zu den schlechtstausgelasteten Linien der SWH Verkehrsbetriebe!

Zitat
- Dazu kommt die völlige Fehlplanung der Stadtbahnhaltestellen. Wäre der Haltepunkt Berufsschule nämlich statt 200 Meter östlich der Berufsschule 200 Meter westlich davon gebaut worden, gäbe es diese Diskussion nicht.



Das ist durchaus Richtig, wobei ich nicht weiß, welche Gründe dagegensprachen (ggf. Grundstückserwerb, Zugangssituation oder ein dann zu großer Abstand zum Hp Sonnenbrunnen?). Nur: hätten sie dann nicht vor 10 Jahren beim Bau des Hp Berufsschulzentrum dagegen vorgehen müssen?

Zitat
Aber dies wurde trotz deutlichen Hinweisen aus politisch-ideologischen Gründen bewußt so entschieden, schließlich kommt nach der Unfehlbarkeit des Papstes gleich die Unfehlbarkeit der Heilbronner Verwaltungsspitze und die der üblichen Gemeinderatsmehrheit..



Die selben politisch-ideologischen Gründe auf Grund derer sie gegen alles sind, bei dem der Begriff "Stadtbahn" fällt?

Zitat
Nun hilft alles Schönreden durch diese Versager nichts - sie sind und bleiben dafür verantwortlich. Müßten sie für den Schaden aufkommen, sähe manche Entscheidung anders aus.



Dann ziehen sie vor Gericht gegen die "Versager"! Wenn sie wirklich dafür verantwortlich sind, dann müssen sie auch für den entstandenen Schaden aufkommen!

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#7

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 11.01.2010 11:53
von AD • 20 Beiträge

Zitat
Sind sie hier in irgendeiner Form auf meine Anmerkungen und die des "nachdenklichen Stromrichters" eingegangen?


Ich habe "Bürger" geantwortet. Auf polemische Beiträge ohne Substanz, die nur offizielle Ansichten wiederkäuen, gehe ich selten ein.

Zitat
Aber ich will ja nicht nur meckern:

Zitat
Rund 550 Betroffene und deren Familien sehen das offensichtlich ganz anders als jene, die ein fundamentales Interesse an dieser bürgerfeindlichen Entscheidung haben.


Ich habe kein Interesse an einer Entscheidung, die gegen irgendjemanden geht! Mit der Stadtbahn und der Linie 13 wurde ein ausgezeichnetes und am tatsächlichen Bedarf orientiertes Ersatzangebot für die Linie 12 geschaffen. Meiner Beobachtung zufolge reicht der eingesetzte Kleinbus jedenfals völlig aus.



Wenn Sie sich fernab der offiziellen Lesart mit der Sache tatsächlich unbefangen befaßt hätten, so müßten Ihnen die gravierenden und bürgerfeindlichen Defizite geradezu ins Auge springen. Siehe unter anderem http://www.pro-heilbronn.de/Linie12_091204.htm
Außerdem müßte Ihrer "Beobachtung zufolge" dann auch Ihnern aufgefallen sein, daß die Stadtbahn dort lediglich die Berufsschüler bedient und ansonsten noch leerer fährt als der Stadtbus. weshalb wird denn diese Linie nicht ausgedünnt? Wen kann man für die Verschwendung von Steuergeldern dafür belangen?
Im Übrigen ist das "Ersatzangebot" lediglich ein Probebetrieb auf ein Jahr.

Zitat

Zitat
Klartext: Wenn es um die Schönung der Stadtbus-Bilanz gehen soll, müßten wohl viele andere Linien vor der Haselter-Linie eingestellt werden, denn diese produzieren in erster Linie das Defizit.


Sagen sie doch mal konkret, welche! Die Linie 12 in ihrem Abschnitt östlich der Grünewaldschule gehörte definitiv zu den schlechtstausgelasteten Linien der SWH Verkehrsbetriebe!



Fragen Sie bei den Stadtwerken nach. Die halten die Zahlen unter Verschluß. Und wenn Sie richtig gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, daß ich den Vergleich mit dem Gesamtdefizit gemacht habe - und da ist es schon ein Unterschied, ob die durchschnittliche Linie nun über 500.000 Euro kostet oder "nur" 75.000. Außerdem, woher wissen Sie, daß dieser Abschnitt zu den "schlechtstausgelasteten Linien der SWH Verkehrsbetriebe" gehört? Der offiziellen Lesart aus der Presse nachgeplappert oder Insiderwissen? Weshalb dann die Frage an mich statt Aufklärung?

Zitat

Zitat
- Dazu kommt die völlige Fehlplanung der Stadtbahnhaltestellen. Wäre der Haltepunkt Berufsschule nämlich statt 200 Meter östlich der Berufsschule 200 Meter westlich davon gebaut worden, gäbe es diese Diskussion nicht.


Das ist durchaus Richtig, wobei ich nicht weiß, welche Gründe dagegensprachen (ggf. Grundstückserwerb, Zugangssituation oder ein dann zu großer Abstand zum Hp Sonnenbrunnen?). Nur: hätten sie dann nicht vor 10 Jahren beim Bau des Hp Berufsschulzentrum dagegen vorgehen müssen?



Hier merkt man Ihre Informationsdefizite, die ich Ihnen jedoch nicht vorhalten will.
Das Berufsschulzentrum wurde zu Beginn der 70er Jahre auf Betreiben der SPD dem Haselter vollig unausgegoren aufgedrückt.. Die Straßenverbindungen waren neben den Parkproblemen katastrophal und sind es bis heute, wenn auch nach Jahren kaum verbessert.
Jahrelang karrten Bahnbusse unter Gefahr für Grund- und Hauptschüler der "FUSch" durch die viel zu schmale Friedrich-/Längelterstraße die Berufsschüler an.
Deshalb gab es die Forderung nach einem Bahnhaltepunkt am Berufsschulzentrum, die der Moloch Bahn stets abgelehnt hat.
Den ersten Grundsatz-Beschluß ohne weitere Details zur Einrichtung der Stadtbahn.wurde wegen dem Versprechen, einen Haltepunkt einzurichten, sogar von meiner Seite deshalb mitgetragen.
Als die Detailplanung auf den Tisch kam, war ich der Erste, der auf diese Fehlplanung hingewiesen hat.
Das (übliche) Gegenargument lautete, daß doch jetzt schon soviel Zeit und Geld in die Planung gesteckt worden sei...
Die übrigen Böckinger Stadträte kümmerte das nicht und so wurde parteipolitisch nach dem Grundsatz "unsere Verwaltung hat immer recht" entschieden. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf und sitzen ja dort die entsprechenden Parteigänger, denen man schlecht in den Rücken fallen kann.
Mit dem Grunderwerb hatte dies garnix zu tun, denn Eigentümer links und rechts der Bahn ist die Bahn selbst.

Zitat

Zitat
Aber dies wurde trotz deutlichen Hinweisen aus politisch-ideologischen Gründen bewußt so entschieden, schließlich kommt nach der Unfehlbarkeit des Papstes gleich die Unfehlbarkeit der Heilbronner Verwaltungsspitze und die der üblichen Gemeinderatsmehrheit..


Die selben politisch-ideologischen Gründe auf Grund derer sie gegen alles sind, bei dem der Begriff "Stadtbahn" fällt?



Irrtum, siehe vorige Antwort. Als Pragmatiker sehen wird nur nicht so blind und einfältig auch die Defizite, die dieses zum millionenschweren Spielzeug ihrer Fanatiker gewordene Instrument mit jährlich steigender Tendenz verursacht.
Eines der Argumente für die Stadtbahn war, daß damit das Defizit der Verkehrsbetriebe gemildert werden würde. Ein folgenschwerer Irrtum:
Das Defizit bleibt und ein noch größeres kam hinzu. Jetzt legt man eine Halblinie lahm, um das neue Defizit zu reduzieren.
Lachhaft, aber wir bleiben dabei, daß wir das, was öffentlich unterdrückt werden soll, weiterhin an die Öffentlichkeit gelangt - auch wenn es Parteiideologen bis in die Verwaltungsspitze nicht paßt.

Zitat

Zitat
Nun hilft alles Schönreden durch diese Versager nichts - sie sind und bleiben dafür verantwortlich. Müßten sie für den Schaden aufkommen, sähe manche Entscheidung anders aus.


Dann ziehen sie vor Gericht gegen die "Versager"! Wenn sie wirklich dafür verantwortlich sind, dann müssen sie auch für den entstandenen Schaden aufkommen!



Witzig. Es ist ja das schöne für die "Versager", daß es keine Haftung dafür gibt. Leider kämpft der Bund der Steuerzahler seit Jahren dafür vergeblich.


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#8

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 11.01.2010 16:25
von Ulli • 11 Beiträge

Danke, danke! Wir bedanken uns bei den Damen und Herren des Gemeinderates für diesen Beschluss, der uns zeigt, wieviel wir in deren Augen wert sind. Wir bürger zählen nur als Stimmvieh für die Wahlen. Vorher wird das Blau vom Himmel versprochen und gelogen, nachher lassen sie die Katze aus dem Sack. Ob Linie 12 oder Saarlandstraße, die Dummen sind wir, die einfachen Bürger. Und nun werden wir auch noch verhöhnt. Danke.

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#9

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 18.01.2010 23:54
von JeDi • 2 Beiträge

Zitat
Auf polemische Beiträge ohne Substanz, die nur offizielle Ansichten wiederkäuen, gehe ich selten ein.



Stellt sich nur die Frage, wer hier polemisch ist.

Zitat
Im Übrigen ist das "Ersatzangebot" lediglich ein Probebetrieb auf ein Jahr.



Richtig. Man Probiert. Und die Akzeptanz scheint ja durchaus so zu sein, dass der Kleinbus der Nachfrage angepasst ist. Östlich der Böckinger Grünewaldschule sinds in der Regel 3 bis 5 Fahrgäste. Und es kann ja nicht sein, dass man durch Böckingen Busse nahezu leer durch die Gegend fährt, die man auf anderen Linien, wie z.B. dem 60er dringend braucht.

Zitat
Und wenn Sie richtig gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, daß ich den Vergleich mit dem Gesamtdefizit gemacht habe - und da ist es schon ein Unterschied, ob die durchschnittliche Linie nun über 500.000 Euro kostet oder "nur" 75.000.



Wie hoch sind denn die Kosten für den (extra angemieteten) Kleinbus? Der zeigt ja, dass man sich mit dem Thema beschäftigt.

Zitat
Außerdem, woher wissen Sie, daß dieser Abschnitt zu den "schlechtstausgelasteten Linien der SWH Verkehrsbetriebe" gehört? Der offiziellen Lesart aus der Presse nachgeplappert oder Insiderwissen? Weshalb dann die Frage an mich statt Aufklärung?



Ein weiterer heißer Kandidat wäre die Linie 11. Alles andere ist beobachtungsgemäß deutlich (z.B. Linie 1 östlich der Harmonie) bis extrem (Linie 60 südlich der Allee) besser ausgelastet. Offizielle Zahlen habe ich natürlich auch nicht - in Anbetracht der Rechtsunsicherheit im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie 1370/2007 ist es sicher verständlich, dass es keine offiziellen Zahlen gibt.

Zitat
Hier merkt man Ihre Informationsdefizite, die ich Ihnen jedoch nicht vorhalten will.



Danke, das hatte ich ja auch zugegeben, dass ich die genaue Situation nicht kenne. Die Frage bleibt aber nachwievor: Welche Auswirkungen hätte die von ihnen vorgeschlagene Verlegung auf die Erschließung Böckingens? Mit welchem Einzugsbereich wurde denn in Sachen Stadtbahn geplant?

Zitat
Lachhaft, aber wir bleiben dabei, daß wir das, was öffentlich unterdrückt werden soll, weiterhin an die Öffentlichkeit gelangt - auch wenn es Parteiideologen bis in die Verwaltungsspitze nicht paßt.



Falls es sie beruhigt - ich bin in keiner Partei Mitglied und nur aus Gründen meines Studiums für die Thematik interessiert.

Zitat
Es ist ja das schöne für die "Versager", daß es keine Haftung dafür gibt.



Natürlich gibt es die - nur gilt auch in solchen Fällen die Unschuldsvermutung. Der Beweis dafür, dass eine bestimmte Person für einen Prozess verantwortlich ist, ist natürlich schwer zu erbringen.

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#10

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 20.01.2010 13:15
von Ulli • 11 Beiträge

Zur Frage bzgl. Polemik braucht man sich nur das Seeräuberblättle zur Hand nehmen und den Unsinn eines CDU-Stadtrates lesen. Mein alter Klassenlehrer sagte einmal, man muß jedem die Chance lassen, sich selbst so gut er kann zu blamieren!

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#11

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 21.01.2010 09:28
von AD • 20 Beiträge

@Ulli:

Zitat
Zur Frage bzgl. Polemik braucht man sich nur das Seeräuberblättle zur Hand nehmen und den Unsinn eines CDU-Stadtrates lesen. Mein alter Klassenlehrer sagte einmal, man muß jedem die Chance lassen, sich selbst so gut er kann zu blamieren!


Solche Flunkereien sind wir von dieser Seite gewohnt. Er rechnet bei seinem Rundumschlag mit dem schlechten Gedächtnis seiner Mitmenschen. Beispielsweise bestand seine Unterhaltung mit "protestierenden Bürgern" bei der "Einweihung" darin, daß er im Vorbeigehen mich als "Aufwiegler" beschimpfte. Statt sich von vornherein für die berechtigten Belange der Anwohner einzusetzen, führte sein "Einsatz" lediglich zu einem faulen Kompromiß zu Lasten der Betroffenen mit dem Ziel der politischen Schadensdbegrenzung. Das war's zum Thema "politische Glaubwürdigkeit".


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#12

RE: Linie 13, die Abstimmung mit der Fahrkarte und anderes

in Heilbronn 21.01.2010 11:33
von AD • 20 Beiträge

Zitat

Zitat

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[AD] Im Übrigen ist das "Ersatzangebot" lediglich ein Probebetrieb auf ein Jahr.
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[JeDi] Richtig. Man Probiert. Und die Akzeptanz scheint ja durchaus so zu sein, dass der Kleinbus der Nachfrage angepasst ist. Östlich der Böckinger Grünewaldschule sinds in der Regel 3 bis 5 Fahrgäste. Und es kann ja nicht sein, dass man durch Böckingen Busse nahezu leer durch die Gegend fährt, die man auf anderen Linien, wie z.B. dem 60er dringend braucht.


Östlich der Grünewaldschule gibt es ja ein ausreichendes Angebot anderer Linien, so daß man nicht in ein "Airport-Shuttle", das zudem als Linienbus kaum zu erkennen ist, steigen muß. Auch das wird in der statistik zu Lasten der Betroffenhen gewertet werden.

Zitat

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[AD] Und wenn Sie richtig gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, daß ich den Vergleich mit dem Gesamtdefizit gemacht habe - und da ist es schon ein Unterschied, ob die durchschnittliche Linie nun über 500.000 Euro kostet oder "nur" 75.000.
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[JeDi] Wie hoch sind denn die Kosten für den (extra angemieteten) Kleinbus? Der zeigt ja, dass man sich mit dem Thema beschäftigt.


Schön. werden dann auch die anderen Linien durchgerechnet und noch mehr Kleinbusse vergeben und ganz als Nebeneffekt Arbeitsplätze gefährdet?
Die "Macher" sind ja da an der richtigen Stelle.

Zitat

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[AD] Außerdem, woher wissen Sie, daß dieser Abschnitt zu den "schlechtstausgelasteten Linien der SWH Verkehrsbetriebe" gehört? Der offiziellen Lesart aus der Presse nachgeplappert oder Insiderwissen? Weshalb dann die Frage an mich statt Aufklärung?
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[JeDi] Ein weiterer heißer Kandidat wäre die Linie 11. Alles andere ist beobachtungsgemäß deutlich (z.B. Linie 1 östlich der Harmonie) bis extrem (Linie 60 südlich der Allee) besser ausgelastet. Offizielle Zahlen habe ich natürlich auch nicht - in Anbetracht der Rechtsunsicherheit im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie 1370/2007 ist es sicher verständlich, dass es keine offiziellen Zahlen gibt.



Hoppla. Es geht also um den Kosten-Nutzen Effekt und nicht um eine soziale Aufgabe, für deren Zweck wir die Verkehrsbetriebe unterhalten.
Dann müssen wir uns also darauf einstellen, daß die Verkehrsbetriebe künftig privatisiert werden, wie es jetzt die Cleverle am Beispiel der Haselter-Linie vorführen.
Nur: Warum betreibt man dann weiterhin ein Stadttheater?

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[AD] Hier merkt man Ihre Informationsdefizite, die ich Ihnen jedoch nicht vorhalten will.
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[JeDi] Danke, das hatte ich ja auch zugegeben, dass ich die genaue Situation nicht kenne. Die Frage bleibt aber nachwievor: Welche Auswirkungen hätte die von ihnen vorgeschlagene Verlegung auf die Erschließung Böckingens?



Keine. Wäre der Haltepunkt statt 200 Meter östlich 200 Meter westlich des Berufsschulzentrums gelegt worden, hätte dies die Anwohner, weil dann fußläufig besser erreichbar, auch akzeptiert.

Zitat
[JeDi] Mit welchem Einzugsbereich wurde denn in Sachen Stadtbahn geplant?

Die Stadtbahn ist für den Regionalverkehr (also Verbindung Umland/Stadt) geplant und nicht als Ersatz des innerstädtischen ÖPNV. Dafür wurde der Bau auch von Land bezuschußt.
Im Übrigen dienen die Einsparungen bei unseren Verkehrsbetrieben letzten Endes der Subventionierung der Karlsruher AVG, die natürlich gerne ein solches "Geschäftsrisiko" trägt und weiter ausbaut...

Zitat

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[AD] Lachhaft, aber wir bleiben dabei, daß wir das, was öffentlich unterdrückt werden soll, weiterhin an die Öffentlichkeit gelangt - auch wenn es Parteiideologen bis in die Verwaltungsspitze nicht paßt.
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[JeDi] Falls es sie beruhigt - ich bin in keiner Partei Mitglied und nur aus Gründen meines Studiums für die Thematik interessiert.



Nein, das "beruhigt" mich nicht, weil Sie nicht gemeint waren. Und wenn Sie diese Thematik studieren, so nehmen Sie bitte mit auf den Weg, daß der ÖPNV dem Gemeinnutz aller Bürger dient. Dafür zahlen wir alle Steuern und Abgaben und nicht für Boni, die die Macher für schöne Bilanzen zu Lasten der Bürger kassieren.

Zitat

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[AD] Es ist ja das schöne für die "Versager", daß es keine Haftung dafür gibt.
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[JeDi] Natürlich gibt es die - nur gilt auch in solchen Fällen die Unschuldsvermutung. Der Beweis dafür, dass eine bestimmte Person für einen Prozess verantwortlich ist, ist natürlich schwer zu erbringen.


Eben. Weil - außer bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz - der Steuerzahler für den angerichteten Schaden aufkommen muß.
Außerdem wirft der Vorgang inzwischen auch ganz andere Fragen auf, siehe:
- "Betriebsfahrten" der Verkehrsbetriebe [http://www.pro-heilbronn.de/+bhb.htm#1004]
- Shuttle-Bus zum Flughafen? [http://www.pro-heilbronn.de/+bhb.htm#1007]


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